Der Boden in Schattenlagen

Allgemeines rund um Schattenpflanzen und Schattengärten

Einer der wichtigsten Faktoren im Garten ist der Boden. Häufig bieten Schattenlagen bessere Böden als man annimmt.

Der Boden ist neben den Lichtverhältnissen ein entscheidender Wachstumsfaktor für Schattenpflanzen. Böden können sich je nach Region, Umgebung und Bewuchs sehr voneinander unterscheiden. Die Wachstumsverhältnisse sind häufiger besser als man im ersten Augenblick annimmt. Abgesehen von Nadelgehölzansammlungen sind die Böden vielfach humos und tiefgründig. Der hohe Humus

Der Sandboden

Sandige und leichte Böden findet man häufig in der Kombination mit Nadelbäumen vor. Diese Böden sind meist sehr trocken und nicht selten auch kalkarm. Für einen schönen Bewuchs am Boden sind diese Böden jedoch kritisch. Für solche Standort sollte man keinesfalls großlaubige Pflanzen wählen, denn durch die großen Blätter gibt es eine erhöhte Transpiration. Schnell entsteht die Gefahr von Trockenheitsschäden an diesen Pflanzen. Ideal sind Pflanzen mit festem kleinen Laub, wie z.B. Daphne (Seidelbast).

Der Humus- und Lehmboden

Lehmböden oder auch schwere Böden findet man häufig in Laub- oder Mischwäldern vor. Sie sind frisch bis teils feucht und an der Oberfläche durch das Falllaub humos. Pflanzenreste verrotten zu wertvollen Humus und spenden dem Boden Nährstoffe und Bodenfeuchte. Humus kann sehr gut Wasser speichern, vergleichbar mit einem Schwamm. Laubwaldböden trocknen seltener aus, da weder Sonne noch starke Winde den Austrocknungsprozess vorantreiben.


Aktualisierung: 08.02.2013 (Gartenjournalist)